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DIE GESCHICHTE DAHINTER
Über mich.
Warum ich tue, was ich tue.
Das hier ist meine Geschichte, die erklärt, warum ich tue, was ich tue und wie du davon profitieren kannst.

Meine Erfolgsstrategie
Wie aus meiner grössten Stärke eine Erfolgsstrategie wurde, die gegen mich arbeitete
Ich habe einen ausgeprägten Sinn für Gerechtigkeit.
Wenn etwas nicht stimmte, sagte ich es. Ich habe widersprochen, auch wenn es unbequem wurde, weil ich Dinge schlecht so stehen lassen konnte, wie sie waren.
Was mich das kostete, sah ich damals nicht. Jede dieser Auseinandersetzungen zog Kraft ab. Ich lag inhaltlich richtig und trat trotzdem gegen Strukturen an, die sich nicht bewegen liessen.
Irgendwann fing ich an, mir das zu sparen. In Sitzungen hielt ich den Mund, bei Dingen, für die ich zwei Jahre vorher aufgestanden wäre. Ich sagte Ja, wo ich Nein dachte, weil ein Nein wieder Gegenwind bedeutet hätte, und den hatte ich an genug anderen Stellen. Ich presste mich in Normen, die nicht meine waren, und meine Entscheidungen richteten sich danach, was von mir erwartet wurde.
Wurde der Druck zu gross, ging ich ins Krafttraining. Kraft gegen Kraft, so hatte ich mir das vorgestellt. Für ein paar Stunden nach dem Training war der Druck weg, allerspätestens am nächsten Morgen war er wieder da.
Man kam mit den Dingen zu mir, die dringend waren, weil klar war, dass ich sie löse. Ich habe die Anerkennung dafür genossen. Genau das, wofür ich sie bekam, zehrte mich innerlich aus.
Meine grösste Stärke hat mich am weitesten von mir selbst weggebracht. Gemerkt habe ich es lange nicht, weil die Rückmeldungen sich richtig anfühlten.

DER ANFANG
Der Arzt legt das Modell auf den Tisch.
Er erklärt den Eingriff, als wäre die Entscheidung längst gefallen. Eine Prothese für meinen Kiefer.
Ich höre zu und nicke an den richtigen Stellen. Innerlich ist mir in diesem Moment klar, dass ich das nicht tun werde.
Zu diesem Zeitpunkt öffnete sich mein Mund seit dreieinhalb Jahren zwei Zentimeter weit. Zwei Zentimeter reichten noch nicht einmal, um in einen Apfel zu beissen.
Es gab Schmerztherapien und Operationen. Besser wurde es nach keiner davon. Die Menschen, die mich behandelten, gaben sich Mühe, jede und jeder von ihnen wollte, dass es bei mir wirken würde. Bei jedem kam der Punkt, an dem er mir sagte, dass er nicht mehr weiterwisse.
Also suchte ich weiter. Was ich fand, war keine medizinische Erklärung. Es waren Muskelverhärtungen, so stark, dass der Kiefer sich zugesperrt hatte. Entstanden aus allem, was ich jahrelang nicht gesagt hatte.

DER WENDEPUNKT
Was mir auf einer Massageliege klar wurde.
Ich hatte die Massage aus Trotz gebucht.
Der Masseur sagte mir im Minutentakt, wie verspannt ich sei. Es tat weh, richtig weh. Erholung war das keine.
Während dieser Massage gab es Stellen an meinem Körper, an denen ich nichts mehr spürte. Da war keine Empfindung, als gehörten sie nicht mehr zu mir.
Ich hatte mich so lange aufs Funktionieren reduziert, dass ich aufgehört hatte, mich selbst zu spüren. Ich lag auf dieser Liege wie erstarrt und wusste: So geht es nicht weiter. Eine weitere Runde Optimierung würde daran nichts ändern.
Was ich seitdem weiss
Was ich seither über Selbstverlust in Führungspositionen weiss
Mein Kiefer hat mir jahrelang gesagt, dass das was ich tue, nicht stimmt, aber ich hatte gelernt, darüber hinwegzusehen.
Was dieses Funktionieren am Ende kostet, ist das Vertrauen in dich selbst.
Bis ich das verstanden habe, lag ein langer Leidensweg hinter mir, auf dem mir niemand helfen konnte. Die Signale hatte mein Körper mir Jahre vorher geschickt, immer wieder. Ich habe sie damals nicht verstanden. Für mich war das etwas, das man wegtrainieren kann.
Der Weg zurück führt über einen einzigen Schritt: aufhören, dich selbst zu übergehen.
Diesen Umweg musst du nicht gehen. Ich bin ihn gegangen.
Heute erkenne ich in Minuten, wo du dich selbst übergehst, bevor du es benennen kannst.
Da beginnt meine Arbeit.
meine arbeit
Wie ich mit Frauen in Führungspositionen arbeite
Ich kalibriere.
Ich gehe mit dir dorthin, wo du allein nicht hinkommst, und sage dir, was ich sehe. Auch wenn es unbequem ist.
Titel beeindrucken mich wenig, und Stimmungen im Raum ziehen mich nicht mit. Wenn du dir selbst im Weg stehst, sage ich dir das, statt dich zu bestätigen.
Ich arbeite mit dem Körper, weil er die präziseste Information hat, die wir haben. Er meldet dir dein Nein, bevor dein Kopf die Gründe dafür zusammen hat.

DEIN NÄCHSTER SCHRITT
The Turning
Mein Live-Format für Frauen in Führung.
Wenn du mich live erleben möchtest, dann komm zu The Turning. Alle sechs bis acht Wochen öffne ich einen Live-Raum für 60 Minuten. Ich arbeite mit zwei Teilnehmerinnen. Du entscheidest, ob du eine davon bist. So bekommst du einen Eindruck davon, wie es ist, wenn eine Entscheidung von dir kommt und nicht von deiner Rolle.
Für Frauen in Führungspositionen, deren eigene Erfolgsstrategie sie an ihre Grenze bringt.
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The Integrity Letter
Du führst auf einem Level, auf dem kaum jemand versteht, was das wirklich bedeutet. Im Integrity Letter schreibe ich über das, was ich in meiner Arbeit mit Führungsfrauen sehe, was sie beschäftigt, warum es so ist und was es braucht.